Estland – Tradition und Moderne

March 20, 2014

Eine kleine junge Nation im Nordosten Europas

 

Estland ist ein kleines Land, aber immerhin etwas größer als die Niederlande oder Dänemark. Mit nur 1,4 Millionen Einwohnern ist es sehr dünn besiedelt. Estland ist seit 1991 wieder unabhängig, seit 2004 Mitglied der Europäischen Union und seit 2011 Mitglied der Eurozone. Formal zählt Estland zu den „baltischen Staaten“, kulturell fühlt sich das Land jedoch den Finnen näher. Deren Hauptstädte, die frühere Hansestadt Tallinn und Helsinki, trennt nur der 85 km breite finnische Meerbusen auf dem täglich dutzende von Schnellfähren zwischen den nordischen Metropolen verkehren.

 

„E-Stonia“ - die Internet-Nation

 

Diesen Beinamen trägt Estland seit der Jahrtausendwende wegen seiner konsequent verfolgten Digitalisierung. Estland ist einer der bestvernetzten Staaten der Welt. Der freie und kostenlose Zugang zum Internet ist für alle Bürger sogar im Grundgesetz verankert. Tallinn ist heute praktisch eine einzige W-LAN Zone. 90% der Esten haben eine elektronische ID-Karte. Mit dieser werden nicht nur alle Bank und Behördengänge getätigt, sondern es wird auch über das Internet gewählt oder ein Busticket gekauft. Die Informationstechnologie ist eine treibende Kraft im wirtschaftlichen Wachstum. Die estnischen IT-Entwickler sind sehr erfolgreich. Das bekannteste Beispiel ist wohl der Internet-Telefondienst „Skype“, welcher hier in Estland erfunden und entwickelt wurde.

 

Grandiose Natur

 

1520 idylische Inseln, 3800 km Küstenlinie mit menschenleeren Stränden, malerische Seen, viele seltene Wildtiere und ausgedehnte mit Wanderwegen durchzogene Wälder sowie großzügig angelegte Nationalparks. Die Menschen in Estland sind mit Ihrem Land und der Natur eng verbunden. Besonders spürt man das in den Sommermonaten mit Ihren langen Tagen und hellen Nächten.

 

Nordische Designkultur

 

Im Schmelztiegel von Moderne und Tradition, von Ost und West, sowie der Anlehnung an den nordischen Raum hat sich in Estland eine eigenständige skandinavische Formensprache in schlichter Formalität herausgearbeitet. Funktionalität und Minimalismus, gehen einher mit Natur und Naturmaterialien. Das gilt im Besonderen für das Material Holz.

 

Die Saunakultur

 

In Finnland und Estland hat die Sauna und vor allem das frei in der Natur stehende Saunahaus eine sehr lange Tradition. Sie war in den ländlich geprägten, weiträumigen Gebieten der wärmste, sauberste, ja geradezu sterilste Platz. Ein gesellschaftlicher Ort und ein allgegenwärtiges, gemeinschaftliches „Heiligtum“. Auch in heutiger Zeit treffen sich hier am Wochenende die in der Stadt lebenden Familienmitglieder in der freien Natur zum Saunabad.

 

Heute macht sich ein deutlicher Trend zurück zu diesen Wurzeln bemerkbar. Bei uns in Westeuropa, wo eine Saunakabine oft in den Keller degradiert wurde, besinnt man sich der besonderen Wirkung eines im Garten stehenden Saunahauses. Wellness zu Hause, nach eigenem Geschmack und Zeiteinteilung in der Natur, berührt wirklich alle Sinne.

 

Traditioneller Holzbau

 

Estland ist in etwa zur Hälfte mit Wald bedeckt, das Hauptbaumaterial war seit jeher Holz und das Holzhandwerk hat eine jahrhundertelange Tradition. Die traditionelle Holzbauweise prägt seit jeher das Landschaftsbild. Blockhäuser und Blockhaus-Saunen waren hier schon immer Zuhause. Heute generiert die estnische Holzhaus-Bauwirtschaft einen Umsatz von 245 Millionen EUR mit einer Exportquote von 90%. Beim Export von Holzhäusern belegt Estland dabei den vierten Platz in Europa.

 

Unternehmen arbeiten auf modernstem Niveau

 

Die im Vergleich zu Westeuropa jungen Unternehmen produzieren auf einem beachtlichen Niveau, sie nutzen computergesteuerte Fertigungslinien, welche eine hohe Qualität und Produktivität garantieren. Ein meist CAD-basierter Planungsprozess garantiert dass die Bauten exakt auf den jeweiligen Kundenwunsch zugeschnitten werden. Verbaut werden langsam gewachsene nordische Fichten- und Kiefernhölzer. Die Vorteile der estnischen Produktion liegen in einem konkurrenzfähigen Preis-/Leistungsverhältnis und einer nachfrageorientierten kundenspezifischen Produktionsweise. Der Erfolg Estlands basiert auf der langen Holzbautradition und einer staatlichen Wirtschafts- und Innovationsförderung, so ist die Produktivität hoch, dennoch sind die Löhne und Steuern moderat. Die heutigen estnischen Holzbaubetriebe verfügen über moderne Maschinenparks und gut ausgebildete Mitarbeiter, die ein traditionelles Verständnis für unterschiedlichste Holzbautätigkeiten mitbringen.

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